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Das Coaching findet online per Zoom statt.
Bitte lies dir diese Hinweise vor unserer ersten Sitzung in Ruhe durch
Im Coaching geht es nicht nur darum, über ein Thema zu sprechen, sondern innere Muster, Gefühle und Reaktionen bewusster wahrzunehmen und besser zu verstehen. Viele innere Abläufe laufen automatisch und unbewusst ab. In der Sitzung stelle ich gezielte Fragen, damit das, was bisher eher im Hintergrund abläuft, bewusster wird. Das hilft dabei, Muster besser zu verstehen, innere Reaktionen einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Ich frage dabei häufig nach drei verschiedenen Ebenen: Gedanken, Gefühlen und Körperwahrnehmung. Diese drei Ebenen werden erfahrungsgemäß oft verwechselt, deshalb ist mir die Unterscheidung wichtig. Gedanken sind innere Sätze, Bewertungen oder Annahmen, die automatisch auftauchen, zum Beispiel „Ich bin nicht wichtig“, „Das bringt nichts“ oder „Ich darf das nicht sagen“. Gefühle sind emotionale Zustände wie Wut, Trauer, Angst, Hilflosigkeit oder Freude. Körperwahrnehmung meint dagegen das, was sich ganz konkret im Körper zeigt, zum Beispiel Druck im Bauch, Enge in der Brust, ein Kloß im Hals, Schwere auf den Schultern, Hitze im Gesicht oder Unruhe in den Beinen. Vielen Menschen fällt es am Anfang schwer, diese Ebenen klar zu unterscheiden oder Körperempfindungen überhaupt wahrzunehmen und zu benennen. Das ist völlig normal. Du musst nichts sofort wissen und nichts richtig machen. In der Sitzung ist ausdrücklich Raum dafür, langsam hineinzuspüren und wieder mehr Kontakt zu dir selbst zu bekommen.
In den meisten Sitzungen bitte ich irgendwann um ein konkretes Beispiel, in dem dein Thema besonders präsent war. Viele Menschen beginnen dann verständlicherweise, mehrere Situationen zu erzählen, weil dahinter oft auch der Wunsch steckt, wirklich gesehen und verstanden zu werden. Für die Tiefe der Arbeit ist es aber hilfreicher, ein einziges Beispiel auszuwählen, das das Thema gut zeigt. Wenn wir viele Beispiele sammeln, verlieren wir oft Zeit und kommen weniger in die Tiefe. Wenn wir bei einem Beispiel bleiben, können wir daran viel genauer anschauen, was in dir passiert, welche Gedanken, Gefühle und Körperreaktionen auftauchen und was darunter liegt.
Es wird in der Sitzung auch immer wieder vorkommen, dass ich dich unterbreche. Das hat nichts damit zu tun, dass mich deine Geschichte nicht interessiert oder dass ich dich übergehen möchte. Im Gegenteil: Gerade weil ich aufmerksam mitverfolge, was in dir passiert, halte ich an wichtigen Stellen inne. Wenn du etwas sagst, das aus meiner Sicht ein zentraler Punkt oder ein Tor zur Tiefe ist, stoppe ich, damit wir genau dort gemeinsam genauer hinschauen können. Diese Unterbrechungen sind Teil meiner Arbeitsweise und helfen uns, weg vom reinen Erzählen und hin zu einem tieferen Verstehen dessen zu kommen, was in dir wirklich abläuft. Am Ende geht es darum, dass du dich selbst besser verstehst, innerlich klarer wirst und wieder mehr Handlungsspielraum bekommst.
Ich freue mich auf unsere Sitzung
